Auf ein Wort

Früchte tragen

Mit dem Herbst verbinden wir den Abschluss der Ernte, das Einbringen der Früchte. Das weckt, gerade nach dem trockenen Sommer, in uns auch gemischte Gefühle. Doch haben wir trotz allem immer noch Grund zum Danken, denn keiner hier wird hungern müssen.
Das Erntedankfest im Oktober lässt uns hier vielleicht innehalten. Gehen wir immer verantwortlich mit den Gaben Gottes um? Viel ist darüber diskutiert worden, ob unser Lebensstil mit dazu beigetragen hat, dass das Klima nun spürbar zu kippen beginnt.
Ich denke dabei an ein Wort aus Eph 5,9+10: Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.
Früchte tragen nicht nur unsere Gärten und Felder, sondern auch wir, mit unserem Reden, Handeln, Tun und Nichtstun.
Im November feiern wir Buß- und Bettag und Ewigkeitssonntag.
Am Buß- und Bettag haben wir die Möglichkeit, über unser Verhältnis zu Gott, zu unseren Mitmenschen nachzudenken und über die Früchte, die unser Leben trägt. Wir haben die großartige Chance, hier Fehler eingestehen zu können, uns zu korrigieren! Dafür liebe ich diesen Tag, der mir bei all seiner Ernsthaftigkeit deutlich macht, dass Gott uns immer wieder einen neuen Anfang schenkt!
Der Ewigkeitssonntag ist für viele sicher nicht einfach, aber er macht uns auch deutlich, dass der Mensch, der uns in diesem Jahr verlassen hat, Spuren in unserem Leben hinterlassen und sein Leben Früchte getragen hat.
Leben wir als Kinder des Lichts, die Früchte tragen.

Gabi Hantke